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Metadaten-Macht über Bilder |
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Wieviel Wert hat ein Bild ohne Hintergrundinformationen? |
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Trotz einer grossen Anzahl bewährter Datenbanken gibtes nicht die 100% Sicherheit gegen Beschädigung oderVerlust der Informationen. Die aufwändige Arbeit all dieseInformationen wieder zusammentragen zu müssenoder gar zu können, wird mit Hilfe von sicher angelegtenMetadaten in einem revisionssicherem TIFF minimiert, dadie Informationen nun beim erneuten einlesen in einemoderne Datenbank automatisch ausgelesen werdenkönnen. |
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Wozu Metadaten zu einem Bild? |
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Wenn wir uns einen Satz Fotos anschauen, was wollen wir dann über sie wissen? Wenn wir eine Gruppe von Marketing Managern sind, die Bilder für einen neuen Katalog durchsehen, dann wollen wir eine einfache Methode zum Auflisten der Produkte in den Fotos, ihrer Farben und anderer Attribute zur Verfügung haben. Sollten wir einer der Bildredakteure der Firma sein, der verantwortlich für dieZusammenarbeit mit Fotografen und Agenturen außerhalb der Firma ist, dann wollen wir nicht nur die Namen der Fotografen und Agenturen im Auge behalten können, sondern auch das Datum,an dem die Fotos in Auftrag gegeben und geliefert wurden, und die Nutzungsrechte, die entweder schon erworben wurden oder noch erworben werden müssen, um die Bilder zu veröffentlichen. Falls wir die Produktionsspezialisten sein sollten, die für das Layout der Fotos in dem zu druckenden Katalog oder auf einer Internetseite verantwortlich sind, dann wollen wir die Bildbearbeitung und das Retuschieren nachvollziehen können und wissen, wann der Bildredakteur seine Auswahl getroffen hat. |
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Die Aufgabe Metadaten entwickeln und dem Bild zufügen |
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Als erster Schritt müssen alle Informationen zu einem Bild zusammengetragen werden. Diese können direkt aus dem Bild, auf dessen Verpackung oder auch von Personen stammen, die in ihrem Gedächtnis Informationen zu einem Bestand haben.Als nächster Schritt müssen diese Metadaten kategorisiert und in einer Datenbank oder in Tabellenform erfasst werden.Diese digitalen Metadaten werden nun in unserem Hause dem digitalen Datensatz des Bildes zugeführt, man spricht von einer Datenhochzeit. |
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Wie werden Metadaten in die Bilddatei implantiert? |
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Es sollten möglichst immer etablierte Metadatenstandards eingesetzt werden. Es gibt einige Standards, zwei verbreitete sind der Dublin Core, der ein Standard-Set von Metadaten, wie „creator“ (Urheber), „rights“ (Rechte), „subject“ (Gegenstand) und „source“ (Quelle)
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Der Dublin Core beispielsweise definiert ein Standard-Set von Metadaten-Elementen für das Kategorisieren von Inhalten mit einem vordefinierten Wortschatz.1 Begriffe wie „creator“ (Urheber), „rights“ (Rechte), „subject“ (Gegenstand) und „source“ (Quelle) haben Standarddefinitionen, die wir beim Katalogisieren digitaler Assets in einem DAM-System verwenden können. |
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Ein anderes Beispiel ist der International Press Telecommunications Council (IPTC), der einen Satz von Metadaten-Standards für Fotos in Zeitungen und in der Medienindustrie entwickelt hat. Die IPTC-Metadaten betten Erkennungsmerkmale wie Bildbeschriftungen, Urheberrechtsvermerke, Ort, Zeit und Datum in digitalen Bildern ein. |
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Diese Kennzeichen können wir nutzen, um Fotos in einem DAM-System zu identifizieren und zu verwalten. |
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Was sind Metadaten? |
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Als Metadaten oder Metainformationen bezeichnet man allgemein Daten, die Informationen über andere Daten enthalten. Bei den beschriebenen Daten handelt es sich oft um größere Datensammlungen (Dokumente) wie Bücher, Datenbanken oder Dateien. So werden auch Angaben von Eigenschaften eines Objektes (beispielsweise Personennamen) als Metadaten bezeichnet. Während der Begriff „Metadaten“ relativ neu ist, ist sein Prinzip unter anderem jahrhundertelange bibliothekarische Praxis. |
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Was nutzen Metadaten? |
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Wenn die Metadaten mit dem Sujet verschweisst sind, so dass bei einem Fehler in der Datenbank, z.B. Verlust der Verknüpfung zwischen Metadaten und Sujet die Metadaten, dann sind sie nicht verloren, sondern können automatisch wieder ab dem File des Bildes eingelesen werden. |
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Wie kommen Metadaten in die TIFF-Header? |
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Metadaten, die in Tabellenform erfasst sind werden, ähnlich dem Vorgehen bei einem Serienbrief im Word, einzelnen Tags zugeordnet und eingelesen, mit anderen Worten, einzelne Spalten aus der Tabelle werden vorgegebenen Textfeldern in der TIFF-Datei zugeordnet und importiert. |
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Wer erfasst die Metadaten? |
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Die Erfassung der Metadaten kann in mehreren Stufen erfolgen. So können Informationen auf den Vorlagen selbst (Nummern; Jahrgänge etc.) und auf deren Verpackung beim Scanvorgang direkt von der Gubler Imaging in einer einfachen Datenbank erfasst und in tabellarischer Form (z.B. Excel) an den Kunden ausgeliefert werden. Diese würde dann beim Kunden in die Datenbank importiert werden und der Kunde ergänzt diese um weitere Details. Nach Abschluss des Prozesses werden die Daten wieder exportiert und geht an die Gubler Imaging zurück, wo dann die Metadaten mit den Bildern zusammengebracht werden. Dabei werden die Informationen in den TIFF-Header in die entsprechenden Tags importiert und bilden fortan mit dem eigentlichen Sujet eine Einheit. |
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Wann soll die Langzeitsicherung auf farbigen Mikrofilm stattfinden? |
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Nachdem ein Bestand aufgearbeitet und eine Triage erstellt ist, werden ab diesen Daten die ausgewählten Sujets auf farbigen Mikrofilm belichtet. Ist die Erfassung der Metadaten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls abgeschlossen, können zu dem jeweiligen Sujet die Informationen mit auf dem Mikrofilm gesichert werden. So werden die Metadaten auch langzeitgesichert und können, bei Absturz der Datenbank oder Verlust der Daten, ab dem Mikrofilm wieder eingelesen werden. Die Metadaten werden dann Mittels OCR automatisch wieder generiert. |
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